Löschmaschine vierrädrig

Die Löschmaschine stammt aus der Bamberger Glocken und Metallgießerei Lutter, Sie wurde 1898 von der Gemeinde Großgressingen in Dienst gestellt. Sie ist selbstansaugend und hat eine wesentlich höhere Förderleistung als die zweirädrige Pumpe. Acht Mann mußten das Pumpgestänge bedienen. Dies war körperliche Schwerstarbeit. Die Pumpen wurden durch Pferde, oder per Hand zum Brandplatz gebracht. Dieses Gerät war letztmalig am 31.08.1960 beim Brand des Anwesens Götz in Buch im Einsatz. Sie soll in den Kommenden Jahren restauriert werden.

Das Löschpersonal war in drei Gruppen eingeteilt:
1. Die Löschmannschaft
2. Die Steiger
3. Die Ordnungsmannschaft

Die Löschmannschaft bediente die Pumpe und sorgte für die Wasserzufuhr (Eimerkette, Jauchefässer).

Die Steiger versuchten mittels Leitern so nahe wie möglich an die Brandstätte zu gelangen und dann den Brand zu bekämpfen.

Die Ordnungsmannschaft sorgte für einen geordneten Verlauf des Einsatzes, barg das Vieh und brachte es unter, brachte Einrichtungsgegenstände in Sicherheit.

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